Fachwerkhaus mit blühendem Blumenkasten, daneben ein Kirchturm. Treppen führen zwischen den Gebäuden hinauf. Klarer blauer Himmel im Hintergrund., © Natur.Nah. Schönbuch & Heckengäu

Durchs Heckengäu übers Strohgäu in den Glemswald

Radtouren - Radtour
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Aktuelle Bedingungen | 08.09.2023

silberberg

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Wegbeschreibung

Von unserem Parkplatz an der Stadtmauer von Weil der Stadt verlassen wir die Satdt in Richtung Süden, durchqueren das Naturschutzgebiet Mittelberg und stoßen nach zwei Kilometern auf das Naturdenkmal Predigtplatz. Auf rund drei Hektar Fläche ist hier ein alter Baumbestand aus Linden, Rotbuchen und Weißbuchen unter Schutz gestellt worden. Der Südzipfel des 482 Meter hoch liegenden Platzes gewährt einen herrlichen Rundblick über die typische Heckengäulandschaft bis hin zu den Ausläufern des Schwarzwaldes. Wir halten uns weiter in Richtung Renningen. An den Drei Linden überqueren wir das Sträßlein und radeln talwärts durch weiträumige Obstbaumwiesen, ehe wir uns schon an der nächsten Abzweigung rechts wieder einer Steigung zuwenden. Der Weg führt hinauf auf die Hügelkuppe. Am Waldsaum halten wir uns links und lassen die Räder in sanften Bögen durch die von Schrebergärten durchsetzte Obstbaumwiese nach Renningen hinab rollen. Durch den Ort folgen wir dem ausgewiesenen Radweg nach Warmbronn, der uns an der Sängerlinde vorbei zum Maisgraben führt. Nach etwa einem Kilometer angenehmer Fahrt durch das Tal treffen wir auf das Vereinsheim "Stöckhof" des SV Renningen, das sich für eine Rast anbietet. Gut gestärkt geht es weiter nach Warmbronn, das wir, die Hauptstraße querend, rechts liegen lassen. Über die Höhe 420 gelangen wir auf den mit einem stilisierten Schäflein gekennzeichneten Weg, dem wir nach links in Richtung Wald folgen. Der Steigwald macht dort seinem Namen alle Ehre. Noch ganz außer Atem treffen wir auf eine Weggabelung. Wir wenden uns nach rechts und folgen dem mit einem blauen Quadrat gekennzeichneten Albvereinsweg bis zum Parkplatz an der Kreisstraße 1008. Kurz vor dem Waldausgang halten wir uns scharf links, bis uns die Autobahn wieder zu einem Rechtsbogen zwingt. Wir queren die Kreisstraße kurz vor der Autobahnbrücke und achten darauf, dass wir nach dem kurzen, aber steilen Stich die Abzweigung nach rechts nicht verfehlen. Die lange, erholsame Abfahrt, durch den vom Sturm Lothar gelichteten Glemswald, bringt uns ins Naturschutzgebiet Hölzertal. Im Talgrund angelangt, folgen wir dem Lauf des Rankbachs in Richtung Magstadt. Dort fahren wir den ausgewiesenen Radwegen nach links aus dem Tal heraus in Richtung Maichingen. Kurz vor dem Ortseingang verlassen wir den Radweg, der uns entlang der Kreisstraße 1004 geführt hat und nehmen die letzte Steigung an diesem Tag in Angriff. Es lohnt sich: Auf der Bergkuppe erwartet uns nicht nur eine herrliche Aussicht, sondern auch das Naturdenkmal "Hoher Baum". Seit mehr als 400 Jahren beherrscht die Winterlinde diese Bergkuppe. Der Stamm des Baumveteranen hat mittlerweile einen Umfang von mehr als fünf Metern erreicht. Die höchsten Äste erstrecken sich 22 Meter über dem Erdboden. Unser Blick schweift zurück in den Glemswald, bevor er sich nach vorn richtet ins weit sich öffnende Tal der Schwippe. Der Mittagssonne folgend, lassen wir die Winterlinde zurück. Rund einen Kilometer nachdem wir die Kreisstraße 1064 in südlicher Richtung überquert haben biegen wir nach rechts ab. Nun führt uns der Weg direkt nach Döffingen und von dort aus weiter die Schwippe und Würm entlang nach Weil der Stadt zurück. Wer noch genügend Kondition hat, kann dem Döffinger Ulrichstein einen Besuch abstatten. Von dem an die Schlacht von 1388 erinnernden Gedenkstein führt der Weg zu den oberhalb von Schafhausen liegenden Hütten, wo wir dem Verlauf der Würm folgend wieder nach Weil der Stadt kommen.

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Wegbeschaffenheit

0 % Unbekannt

Details der Tour

Empfohlene Jahreszeit
  • J
  • F
  • M
  • A
  • M
  • J
  • J
  • A
  • S
  • O
  • N
  • D
Dauer
2:35 h
Distanz
35,89 km
Aufstieg
337 m
Abstieg
338 m
Höchster Punkt
504 hm
Tiefster Punkt
390 hm
Kondition
Technik
Landschaft
Erlebnis

Entdeckungen entlang der Tour

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Heimatmuseum Magstadt

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Das Holiday Inn Express in Sindelfingen zeigt eine moderne Fassade mit einem großen Parkplatzschild im Vordergrund. Der Himmel ist klar und blau., © tristar GmbH

Holiday Inn Express Sindelfingen

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Modernes Hotelzimmer mit Doppelbett, Sessel, Tisch, Laptop und Glas Wein. Fenster mit Vorhängen, Pflanze und stilvolle Beleuchtung., © Hotel Berlin aZIS Hotel BetriebsGmbH

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Helles Badezimmer mit Eckbadewanne, runder Duschkabine und großen Dachfenstern. Weiße Fliesen und Handtuchhalter an der Wand., © Hotel Krone
Ein gemütlicher Innenhof mit Tischen und Stühlen unter einem Baum, umgeben von Fachwerkhäusern. Die Tische sind mit gestreiften Tischdecken gedeckt., © Hotel Hirsch
Modernes Hotelzimmer mit zwei Einzelbetten, rotem Sessel, Schreibtisch und Fenster mit Vorhängen. Rote Lampen sorgen für Akzente., © Hotel Stuttgart-Sindelfingen City by Tulip Inn

Hotel Stuttgart-Sindelfingen City by Tulip Inn

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Terrasse mit weißen Sonnenschirmen und Holzmöbeln, umgeben von einem weißen Zaun. Menschen sitzen an Tischen, dekoriert mit Blumen., © Hotel Waldhorn

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Hotel-Restaurant Waldhorn Böblingen

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Zwei Personen sitzen vor einem historischen Gebäude in Sindelfingen. Im Vordergrund sind Skulpturen und ein Brunnen zu sehen. Der Himmel ist blau mit Wolken., © benjaminknoblauch.de

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Touristeninformation

IL Fresco Böblingen
Fachwerkhaus mit blühendem Blumenkasten, daneben ein Kirchturm. Treppen führen zwischen den Gebäuden hinauf. Klarer blauer Himmel im Hintergrund., © Natur.Nah. Schönbuch & Heckengäu
Ein grasbewachsener Hügel mit einem kleinen, überwucherten Gebäude und Bäumen, umgeben von einem Feld., © Natur.Nah. Schönbuch & Heckengäu
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von Landratsamt Böblingen