E-Bike-Region Stuttgart: Hauptroute im Landkreis Esslingen

Radtouren - Radtour
Beschreibung

Der Tourabschnitt startet in Waldenbuch und folgt der Aich durch den Schönbuch nach Aichtal im Landkreis Esslingen. In Aichtal, laden das Häfner-, das Bäckerei- sowie das Heimat- und Schulmuseum zu einem Besuch ein.

Von hier führt die Tour hinab nach Neckartailfingen ins schöne Neckartal. Der Aileswasensee südlich der Gemeinde lädt im Sommer zu erfrischendem Badevergnügen ein.

Weiter auf dem Neckartal-Radweg flussabwärts wird die große Kreisstadt Nürtingen erreicht. Ein Bummel durch die historische Altstadt oder die Einkehr in eines der zahlreichen Cafés bilden einen schönen Zwischenstopp auf der Route. Hoch oben, auf dem Turm der gotischen Stadtkirche St. Laurentius, gibt es einen herrlichen Rundblick über Nürtingen und das Neckartal bis zum Albtrauf. Mit einem Besuch Nürtingens wandelt man zugleich auf den Spuren berühmter Dichter wie Friedrich Hölderlin und Eduard Mörike, die einst in der Stadt am Neckar lebten und hier zu vielen ihrer Werke inspiriert wurden.

Von Nürtingen nimmt die Tour eine Wendung in Richtung Süden über Frickenhausen nach Kohlberg am Fuße des Jusiberges. Der Jusi ist der größte Vulkanschlot des Schwäbischen Vulkans. Mit Kohlberg ist zugleich das Biosphärengebiet Schwäbische Alb erreicht. Seit dem 26. Mai 2009 ist das Biosphärengebiet Schwäbische Alb auch als UNESCO-Biosphärenreservat anerkannt. Das Biosphäengebiet Schwäbische Alb erstreckt sich vom Albvorland über den steil aufsteigenden Albtrauf, die Albhochfläche bis an die Donau im Süden. Die Hang- und Schluchtenwälder am Albtrauf, die landschaftsprägenden Streuobstwiesen im Albvorland und die abwechslungsreiche traditionelle Kulturlandschaft auf der Schwäbischen Alb mit ihren Wacholderheiden, Magerrasen, Wiesen, Weiden, Ackerflächen und Wäldern kennzeichnen das Biosphärengebiet.

Ab Kohlberg bietet die Route auf dem Weg nach Neuffen entlang dem Albtrauf eine wunderschöne Aussicht. Man befindet sich im Gebiet des  Schwäbischen Streuobstparadieses. Durch die größte zusammenhängende Streuobstlandschaft Mitteleuropas geht es zwischen Weinbergen und Obstwiesen vorbei an der historischen Festung Hohenneuffen.

Hier wurde mit der Dreiländerkonferenz im Jahr 1948 die Gründung des Landes Baden-Württemberg vorbereitet.

Jenseits des Hohenneuffens führt die Tour nach Beuren. Der Ortskern weist wunderbar erhaltene Fachwerkhäuser auf. In einem der schönsten Thermalbäder Süddeutschlands, der Panorama Therme Beuren, kann man einen entspannenden Zwischenstopp einlegen. 

Am Ortsrand liegt das Freilichtmuseum des Landkreises. Die 23 historischen Häuser auf dem Museumsgelände vermitteln ein authentisches Bild vom einstigen Leben und Arbeiten auf der Schwäbischen Alb und im Albvorland. Das Freilichtmuseum ist zudem Informationszentrum des Biosphärengebiets. 

Nicht weit von Beuren wird als nächstes die schwäbische Whisky-Hauptstadt Owen angesteuert. Owen liegt im Schatten der Zähringer-Burg Teck, welche auf eine bewegte Geschichte zurückblickt.

Weiter geht es im Lenninger Tal auf dem Lauter-Alb-Lindach Radweg durch mehrere Stadteile Lenningens über die „Alte Steige“ auf die Albhochfläche zum Naturschutzzentrum Schopflocher Alb. Das Naturschutzzentrum, letzter Stopp im Landkreis, ist nicht nur Biosphärengebiet-Informationszentrum, sondern auch Infostelle des Geoparks Schwäbische Alb. Hier kann sich der Besucher vielseitig über die vielen Facetten der Schwäbischen Alb informieren.

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Wegbeschreibung

Aichtal - Neckartailfingen - Nürtingen - Frickenhausen - Neuffen - Beuren - Owen - Lenningen - Schopfloch

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Autorentip

Unbedingt einen Abstecher zum Sulzburg Hof in Unterlenningen einplanen.

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Wegbeschaffenheit

100 % Unbekannt

Details der Tour

Empfohlene Jahreszeit
  • J
  • F
  • M
  • A
  • M
  • J
  • J
  • A
  • S
  • O
  • N
  • D
Dauer
4:00 h
Distanz
55,40 km
Aufstieg
831 m
Abstieg
473 m
Höchster Punkt
802 hm
Tiefster Punkt
272 hm
Kondition
Technik
Landschaft
Erlebnis

Entdeckungen entlang der Tour

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Blick von der Burg Hohenneuffen auf das Dorf Beuren, umgeben von grünen Wäldern und Hügeln unter einem blauen Himmel mit wenigen Wolken., © hochgehberge

Wanderung

HOCHGEHBERGE-Tour »hochgehfestigt« - Premiumwanderweg in Beuren

Ihr StuttCard Vorteil

Eintritt frei

Wandern
Ein weitläufiger Garten mit symmetrischen Blumenbeeten und gepflegten Hecken, umgeben von Bäumen und einem blauen Himmel., © HfWU, Manuel stark
Oberboihingen

Hofgut Tachenhausen

Ihr StuttCard Vorteil

Eintritt frei

Architektur

Blick auf Beuren mit einem bewaldeten Hügel im Vordergrund und einem Dorf mit roten Dächern im Hintergrund, umgeben von grüner Landschaft., © Kurverwaltung Beuren

Hohbölle Beuren

Ihr StuttCard Vorteil

Eintritt frei

Natur-Besonderheiten
Das Höhenfreibad Neuffen, © Stadt Neuffen

Höhenfreibad Neuffen

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Eintritt frei

Bäder / Wellness

Hölderlinhaus in Nürtingen. Fassadenansicht, © Kulturamt, Stadt Nürtingen

Hölderlinhaus Nürtingen

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Eintritt frei

Literatur
Beleuchtetes Gebäude bei Nacht mit Blumen auf dem Balkon und einem Schild "Beurener Hof". Der Himmel ist dunkelblau., © Hotel & Restaurant Beurener Hof

Hotel & Restaurant Beurener Hof

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Eintritt frei

Hotels
Modernes Hotel mit roten Ziegeldächern und weißen Wänden, umgeben von Bäumen und Pflanzen, an einer Straße gelegen., © Hotel Alber KG
Hotel-Restaurant Schwanen mit moderner Fassade, Terrasse mit Sonnenschirmen und dekorativen Pflanzen. Historisches Tor im Vordergrund., © Hotel-Restaurant Schwanen

Hotel-Restaurant Schwanen Metzingen

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Eintritt frei

Restaurants
Eingang der 'Nürtinger Zeitung' mit Infopunkt-Symbol und Plakaten vor der Tür., © J. Tubolzer

i-Punkt am Obertor

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Eintritt frei

Touristeninformation

Historische Fachwerkhäuser und ein kunstvoller Brunnen auf dem Marktplatz von Nürtingen unter blauem Himmel., © Stuttgart-Marketing GmbH, Achim Mende

i-Punkt Nürtingen im Rathaus

Ihr StuttCard Vorteil

Eintritt frei

Touristeninformation
Ein alter Grenzstein mit der Inschrift '1670' steht in einem Feld aus blühendem Bärlauch im Wald., © Nürtingen - Stuttgart-Marketing GmbH

Wanderung

von Robert Gärtner