Kreuzkirche Nürtingen
Die Nürtinger Kreuzkirche ist heute ein vielseitiger und außergewöhnlicher Veranstaltungsort, der Raum für Veranstaltungen unterschiedlichster Art bietet und dabei Geschichte, Kultur und Moderne auf besondere Weise miteinander verbindet. Ob renommierte Formate wie die Nürtinger Jazztage oder wechselnde Kunstausstellungen – darunter auch farbenfrohe und moderne Präsentationen wie eine Pop-Art-Ausstellung – finden hier einen ebenso passenden wie eindrucksvollen Rahmen. Die Kreuzkirche hat sich dadurch als fester Bestandteil des kulturellen Lebens in Nürtingen etabliert.
Erbaut wurde die Kreuzkirche um 1455 als Friedhofskirche außerhalb der damaligen Stadtmauern. Nach einer wechselvollen Geschichte gelangte sie 1974 in den Besitz der Stadt Nürtingen. In den 1980er Jahren wurde das Gebäude umfassend renoviert, wobei sein kirchlicher Charakter bewusst erhalten blieb. Diese bewusste Verbindung von historischer Bausubstanz und moderner künstlerischer Formensprache verleiht dem Gebäude eine einzigartige Ausstrahlung.
Das heutige Erscheinungsbild des Innenraums wird wesentlich durch eine Renovierung aus den Jahren 1928/29 geprägt. Die Ausmalung im Stil des Expressionismus verleiht dem Raum seine besondere Stimmung. Aus dieser Zeit stammen auch die Glasfenster im Chor von Rudolf Yelin d. J.
Heute wird die Kreuzkirche vor allem für Konzerte und Ausstellungen genutzt. Ihre besondere Raumwirkung und gute Akustik machen sie insbesondere für musikalische Veranstaltungen attraktiv. Konzerte und Klanginstallationen kommen hier eindrucksvoll zur Geltung und lassen die Herzen von Musikliebhaberinnen und Musikliebhabern höherschlagen.
Unmittelbar nördlich der Kreuzkirche befindet sich zudem eine 1970 errichtete Gedenkstätte für Friedrich Hölderlin. Der Brunnen erinnert an den Dichter, dessen Familie eng mit Nürtingen verbunden war, und trägt eine Strophe aus „Hyperions Schicksalslied“.
Öffnungszeiten
Je nach Ausstellung oder Veranstaltung.


