Weil der Stadt
Einmal Mittelalter und zurück!
Die Störche lieben Weil der Stadt — und das bereits seit dem Mittelalter. Von der Spitze ihres Storchenturms haben sie die Highlights der ehemaligen Reichsstadt im Blick: die prächtige Stadtmauer mit ihren Türmen und Toren, aber auch die Stadtkirche St. Peter und Paul, die im Zentrum über alle anderen Gebäude hinausragt.
Fasnet in bunt, Picknick in weiß
Nach dem Altstadtbummel steuerst du wie von selbst den großen Marktplatz an. Früher fanden hier der Wochenmarkt und sechs Krämermärkte statt, schließlich war man wichtiger Knotenpunkt zweier Fernhandelsstraßen. Heute machen es sich die Einheimischen im Schatten des Rathauses gemütlich. Beim Strandsommer wird der Marktplatz mit Sand geflutet, zum Dîner en blanc mit weißen Picknick-Tafeln bedeckt und während des Weihnachtsmarktes in Lichterketten gelegt. Fröhliches Treiben herrscht auch stets auf der schönen Stuttgarter Straße. Besonders am Narrenbrunnen warten die Spicklingsweiber, Schlehengeister und weiteren Figuren nur auf eins: Dass bei der Weiler Fasnet die Stadt kopfsteht.
Sternstunden in der Keplerstadt, Glanzlichter im Heckengäu
Johannes Kepler hat von seinem Denkmal die Festivitäten im Blick. Der Astronom ist ein waschechter Weil der Städter. Stolz trägt man seit 2022 deshalb den Beinamen „Keplerstadt“. Im Kepler-Museum tauchst du in das Universum des weltberühmten Mathematikers ein, auf dem Kepler-Planetenweg spazierst du in Lichtgeschwindigkeit von der Sonne zum Neptun. Wahlweise: von der Innenstadt ins Umland. Das erweist sich im Herzen des Heckengäus, am Übergang zum Nordschwarzwald und in guter Nachbarschaft zum Schönbuch als malerische Ecke. Vom Würmtal kannst du in alle Windrichtungen wandern und radeln. Landesvermessungsweg, Würm.Tal.Weg, Sculptoura: los geht’s!




