
Auf den Spuren des Wassers - 150 Jahre Trinkwasserversorgung in Esslingen
Dauer
75 Minuten
Die alte Reichstadt Esslingen verdankte ihr Gedeihen nicht zuletzt dem vielfältig vorhandenen Wasser: etliche Quellen speisten die Trinkwasserversorgung der öffentlichen Brunnen, ein Bach lieferte Löschwasser, am Neckar und seinen Kanälen betrieben die Mühlen zahlreiche mechanische Anlagen. Im Bereich der Wehre wurde gefischt, während ein Kanal der Flösserei diente. Ein feuchtes Stadtquartier beherbergte einstens die Badestuben, selbst ein Schwefelbad war vorhanden. Im 19. Jahrhundert nutzte die neu entstehende woll- und metallverarbeitende Industrie die Wasserläufe als direkte Kraftquelle, während heute an mehreren Stellen Elektrizität erzeugt wird. 1876 brach eine neue Zeit an: Wasserleitungen führten nun von zwei Hochbehältern auf der Burg durch Druck sogar in die verschiedenen Stockwerke einzelner Häuser – zum ersten Mal in Württemberg. Heute bieten ettliche moderne Trinkbrunnen Erfrischung an heißen Tagen.
Dieser ernste wie auch heitere Rundgang besucht offensichtliche wie auch verborgene Orte der Lebensader Wasser in der Stadt.
Mitzubringen ist
Hinweis an die Teilnehmer