Theater spiel-betrieb: "Wald"

Location:
Alte Mühle Filderstadt, Humboldtstraße 5, 70794 Filderstadt-Bonlanden

WALD
von Miriam V. Lesch

Auf A.s Balkon ist über Nacht ein Baum gewachsen. Kein Setzling, keine dekorative Kübelpflanze – sondern eine durch Beton gewachsene Buche, die sich ins Geländer krallt und ihre Krone in den Stadthimmel streckt. Was wie ein absurdes Einzelereignis beginnt, erweist sich erst als der Auftakt: Unter Straßen, in Treppenhäusern, zwischen Pflastersteinen und Sehenswürdigkeiten regt sich etwas. Der Wald ist zurück – und er meint es ernst.
Während die Natur sich erschreckend konsequent ihren Raum zurückholt, suchen die Menschen nach Erklärungen. Nach ihren Straßen. Und nach jemandem, der zuständig ist. Die städtische Gärtnerei ist es jedenfalls nicht. Aber wer verhandelt stattdessen mit dem sich ausbreitenden Wald? Wer begreift als erstes, dass das Myzel längst eigene Wege geht? Und wer kennt sich besser aus im Dickicht der Dinge – Julius Caesar, der mit Plinius dem Älteren durchs Geschehen streift, oder ein rätselhaftes Reh? Bambi kennt jedenfalls das grundlegende Problem: „Für eine einzige Spezies braucht ihr viel zu viel Platz!“

In dieser Öko-Apokalypse verleiht Miriam V. Lesch dem Wald eine Stimme und skizziert damit ebenso pointiert wie poetisch den Showdown zwischen Mensch und Natur. Surreale Szenen und leise Komik verflechten sich zu einem eigenwilligen Szenario, in dem die Natur die Spielregeln neu schreibt. Leise. Und unaufhaltsam.

„Ich brauch’ Tapetenwechsel“, sprach die Birke.“
Hildegard Knef

„Alles, was gegen die Natur ist, hat auf die Dauer keinen Bestand.“
Charles Darwin

„Soll aber gut für die Seele sein, grün.“
Julius Caesar

Theater spiel-betrieb: "Wald"

Location:
Alte Mühle Filderstadt, Humboldtstraße 5, 70794 Filderstadt-Bonlanden

WALD
von Miriam V. Lesch

Auf A.s Balkon ist über Nacht ein Baum gewachsen. Kein Setzling, keine dekorative Kübelpflanze – sondern eine durch Beton gewachsene Buche, die sich ins Geländer krallt und ihre Krone in den Stadthimmel streckt. Was wie ein absurdes Einzelereignis beginnt, erweist sich erst als der Auftakt: Unter Straßen, in Treppenhäusern, zwischen Pflastersteinen und Sehenswürdigkeiten regt sich etwas. Der Wald ist zurück – und er meint es ernst.
Während die Natur sich erschreckend konsequent ihren Raum zurückholt, suchen die Menschen nach Erklärungen. Nach ihren Straßen. Und nach jemandem, der zuständig ist. Die städtische Gärtnerei ist es jedenfalls nicht. Aber wer verhandelt stattdessen mit dem sich ausbreitenden Wald? Wer begreift als erstes, dass das Myzel längst eigene Wege geht? Und wer kennt sich besser aus im Dickicht der Dinge – Julius Caesar, der mit Plinius dem Älteren durchs Geschehen streift, oder ein rätselhaftes Reh? Bambi kennt jedenfalls das grundlegende Problem: „Für eine einzige Spezies braucht ihr viel zu viel Platz!“

In dieser Öko-Apokalypse verleiht Miriam V. Lesch dem Wald eine Stimme und skizziert damit ebenso pointiert wie poetisch den Showdown zwischen Mensch und Natur. Surreale Szenen und leise Komik verflechten sich zu einem eigenwilligen Szenario, in dem die Natur die Spielregeln neu schreibt. Leise. Und unaufhaltsam.

„Ich brauch’ Tapetenwechsel“, sprach die Birke.“
Hildegard Knef

„Alles, was gegen die Natur ist, hat auf die Dauer keinen Bestand.“
Charles Darwin

„Soll aber gut für die Seele sein, grün.“
Julius Caesar

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Alte Mühle Filderstadt
Humboldtstraße 5
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