Zwischen Schutzfunktion und Ausbeutung: Indigene Völker in der Klimakrise

Location:
Pädagogische Hochschule Ludwigsburg, Reuteallee 46, 71634 Ludwigsburg
Datum:
7. Juli 2026

Indigene Völker sind von den Folgen der Klimakrise besonders stark betroffen, obwohl sie kaum zu ihrer Entstehung beitragen. Gleichzeitig gehören ihre Territorien zu den wichtigsten Schutzräumen für Biodiversität und Klimastabilität weltweit. Doch gerade diese Rolle als vermeintliche „Hüter der Natur“ erzeugt neue Spannungen: Sie schafft politische Sichtbarkeit, kann aber auch Entwicklungs- und Selbstbestimmungsansprüche einschränken und bestehende Machtasymmetrien verfestigen.

Mit der globalen Energiewende wächst zudem der Druck auf indigene Territorien – sei es durch Rohstoffabbau, Wasserkraft-, Wind- oder Solarprojekte. Der Vortrag zeigt, wie sich in dieser scheinbar „grünen“ Transformation koloniale Kontinuitäten fortschreiben und fragt, unter welchen Bedingungen indigene Selbstbestimmung in einer gerechten Klimapolitik tatsächlich möglich ist.

Organisiert wird diese Veranstaltung von der Abteilung Geographie (Charlotte Keefer, zugleich Mitarbeiterin im International Office) im Rahmen des Seminars „Indigenous Spaces and Lifeworlds“ in Kooperation mit dem Forum Migration.

Uhrzeit: 18.15-19.45 Uhr

Lage & Kontakt

Pädagogische Hochschule Ludwigsburg
Reuteallee 46
71634 Ludwigsburg

Veranstalter: Pädagogische Hochschule Ludwigsburg

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