Rohracker Kirchweg
Pflasterwege können bei Regen und feuchtem Wetter sehr rutschig sein! Begehen auf eigene Gefahr!
Die Wangener Höhe mit ihren abwechselnd feuchten und trockenen Zonen beherbergt vielfältige Lebensräume: ein Mosaik aus traditionellen, strukturreichen Terrassenweinbergen, Gärten mit Trockenmauern, Staffeln, Obstbäumen, Brachen, Böschungen und Hecken. In hoher Dichte brüten dort Gartenrotschwanz sowie Wendehals und Grünspecht. 158 ha des abwechslungsreichen Gebietes stehen unter Landschaftsschutz.
Damit Struktur und Vielfalt erhalten bleiben, werden die Grundstücksnutzer gebeten, die Freihaltung der Wege wieder selbst in die Hand zu nehmen, wie es von jeher üblich war.
Die Wangener Höhe mit ihrem dichten Netz von Wandeln und Wegen ist voller Geschichte:
· Der Rohracker Kirchweg, die historische Verbindung von Rohracker nach Wangen mit dem Rohracker Törle
· der Grenzwandel entlang der Grenze zwischen den beiden Orten
· die Faultannenfurche, ein historischer Pflasterweg oberhalb des Friedhofs
· der Holzweg an der früheren Waldgrenze
Beim„Wandeln“ trifft man auf historische Zeugen: alte Grenzsteine, meisterhafte Trockenmauern mit Spannbögen und Fischgrätmuster, kunstvolle Pflasterbeläge aus Travertin, Brunnen, die „Gruhbank” an der Friedrichsruh sowie Bunker und Flakstellungen aus dem Zweiten Weltkrieg beim Leheneichle.
Die Natursteinstrukturen gehen auf den seit 1159 betriebenen Weinbau zurück. Das Steinmaterial wurde überwiegend vor Ort gewonnen. Ehemalige Steinbrüche am Rotweg und am Staibhöhenweg sind noch zu erahnen. Travertin wurde in Cannstatt gebrochen. Die Staffeln, „Wasserfall“ genannt, dienen auch der Wasserableitung. Die Trockenmauern sind die Kunstwerke der Wengerter. Sie aufzusetzen oder zu reparieren erfordert handwerkliches Geschick. Ein Schwerpunkt des Wandelprojekts ist daher die Unterstützung der Privatleute bei der Erhaltung und Restaurierung der Natursteinmauern und -treppen.
Wegbeschaffenheit
Details der Tour
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