

Stauseeweg
Wir starten in Oberberken. Der Ort liegt am höchsten Punkt des Schurwaldes und damit auf stolzen 513 Metern. Gleich nach dem Verlassen der Ortschaft sehen wir gegenüber das malerische blaue Band der Schwäbischen Alb.
Auf dem Weg durch den Wald ins Tal sehen wir mit etwas Glück einen der vielen Grenzsteine vom Fliegenhof. Unten im Tal angekommen machen wir einen kurzen Abstecher nach rechts zur ehemaligen Fliegenhofstelle. An einer Informationstafel wird die Geschichte zum Fliegenhof erklärt. Wir wissen, dass im 16. Jahrhundert dieser Hof als sogenannter Waldsiedelhof aus einer Glashütte entstanden ist. Dieser Hof wurde im 16. Jahrhundert an das Schorndorfer Spital verkauft. Das Schorndorfer Spital verpachtete den Fliegenhof bis zur Auflösung 1924. Es lässt sich kaum erahnen, dass zum Hof auch ein Weinberg dazu gehörte. Viel übrig vom Hof war schon lange nicht mehr. Im 30-jährigen Krieg wurden die Gebäude in Schutt und Asche gelegt und die Felder zerstört.
Wir gehen jetzt langsam aus diesem geschichtsträchtigen Wald wieder auf die Höhe, um noch im nächsten Tal den Herrenbachstausee zu umrunden. Rund um den See finden kleine und große Entdecker auf dem Walderlebnispfad allerlei Wissenswertes über den Wald und seine Geschichten. Über den Schliffbachweg geht es hinauf nach Oberberken. Dort kann man die Wanderung im Gasthaus Hirsch beschließen oder auch im netten Café in „Jacky’s Dorfladen“.
Unterwegs nicht verpassen: Walderlebnispfad, Murmelbahnen, das Kloster Adelberg, die Herrenmühle, romantischer Weglauf am Schliffbach entlang.
Wegbeschaffenheit
Details der Tour
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