Wasserfallsteig

Bergtour - Wanderung - Wanderweg
Aktuelle Meldung

Die Grafensteige sind keine Spazier- sondern Wanderwege. Festes Schuhwerk, Wanderstöcke und Trittsicherheit ist für alle Touren zu empfehlen. Insbesondere nach und während Regenfällen sowie in den Wintermonaten können das kalkhaltige Gestein und der Boden vor allem im Hangbereich sehr rutschig sein. Ferner weisen wir auf das Vorhandensein natürlicher Waldgefahren hin. Wir bitten Sie um entsprechende Vorsicht.

Bitte wählen Sie im Notfall stets die Nummer 112. Bitte erwähnen Sie gegebenenfalls, dass sich die verunglückten Personen im unzugänglichen Gelände befinden, so dass auch die Bergwacht Bad Urach informiert wird und so kein unnötiger Zeitverlust bei der Rettung entsteht.

An den Pfosten der Pfeilwegweiser finden Sie eine Plakette mit der genauen Standortnummer. Diese ist bei der Leitstelle bekannt. Im Notfall ist so schnelle Hilfe gewährleistet.

Bitte beachten Sie die aktuellen Sicherheitshinweise.

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Beschreibung

Der Wasserfallsteig wurde bei der jährlich stattfindenden Wahl des Wandermagazins zu Deutschlands schönstem Wanderweg 2016 gewählt. Was den Wasserfallsteig so besonders macht sind die Kontraste zwischen Tal und Hochebene, Schatten und Licht, Wald und Wiesen, Nähe und Ferne, Enge und Weite, Ruhe und Anstrengung, flach und hügelig und zwischen Wasser und Erde!

Diese Rundwanderung führt uns auf abwechslungsreichen Pfaden durch die traumhafte Landschaft des UNESCO-Biosphärenreservats Schwäbische Alb zu zwei beeindruckenden Wasserfällen. Er entführt uns in eine Art Urwald, der uns die kleinen Wunder der Natur aufzeigt. Auf steilem Pfad führt er die Albhochfläche hinauf und entlang der Albkante, wo wir ein Gefühl von Freiheit spüren und mit endloser Weite und atemberaubenden Aussichten über die Uracher Alb und auf die Burgruine Hohenurach belohnt werden.

Der Wasserfallsteig entführt uns weiter in das Reich der Tierwelt, in der wir spannende Einblicke in das Leben der Stutfohlen auf dem Vorwerk Fohlenhof des Haupt- und Landgestüt Marbach erhaschen können.

Bitte beachten Sie, dass sich der Wasserfallsteig im Naturschutzgebiet befindet und das Verlassen der Wege nicht erlaubt ist. Helfen Sie mit unsere Natur zu schützen!

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Wegbeschreibung

Ausgangspunkt ist der Wanderparkplatz Maisental P23 am Fuße des Schlossbergs. Von dort spazieren wir entlang des sich schlängelnden Brühlbachs in das gleichnamige Tal hinein. Auf dem Weg entlang der Auen genießen wir die wildromantische Landschaft und das satte Grün der Bäume, bis wir schon von weitem das Rauschen des Uracher Wasserfalls hören. Am Talschluss steigen wir auf einem ausgebauten und mit Treppen versehenen Naturpfad entlang des größten Wasserfalls der Schwäbischen Alb kehrenreich hinauf. In weiten Serpentinen gelangen wir zur Hochwiese hinauf. Am dort gelegenen Rastplatz, mit bewirtschafteter Wasserfallhütte, können wir ein entspanntes Päuschen eingelegen.

Frisch gestärkt erklimmen wir den steilen Ameisenbühl auf einem Naturpfad und bestaunen die gegenüberliegenden Rutschenfelsen. Dorthin führt auch unser Weiterweg, der hangparallel entlang der Kalkabbrüche verläuft und uns traumhafte Blicke ins Maisental und über die umliegenden Hügel gewährt. Wir folgen dem Weg weiter über die Hochfläche, passieren die Rohrauer Hütte und gehen an der nächsten großen Kreuzung nach rechts in den Wald hinein und folgen dem Forstweg bis wir das Vorwerk Fohlenhof des Gestüts Marbach erreichen. Direkt davor können wir an einer Grillstelle rasten, bevor wir das Gestüt auf offiziellem Weg durchqueren.

Ein Natursteinpfad schlängelt sich kehrenreich durch den Wald hinunter zur ehemaligen Kartause Güterstein, vorbei am Gütersteiner Wasserfall, bis zum Hangfuß. Hier biegen wir erst rechts, dann sofort links ab und spazieren auf einem Pfad in Richtung Bad Urach durch die Streuobstflächen des Maisentals. Zuletzt biegen wir auf einen Wirtschaftsweg ab, der uns anschließend zurück zu unserem Ausgangspunkt, dem Wanderparkplatz Maisental (P23), führt.

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Autorentip

In den frühen Morgenstunden kann auf dem Aussichtspunkt Rutschenfelsen ein wunderschöner Sonnenaufgang mit Blick ins Tal erlebt werden. Wenn man davor auf der Rohrauer Hütte übernachtet, ist der Weg dahin nicht weit.

Nach der Wanderung lässt es sich bestens im quellfrischen Mineral- Thermalwasser der AlbThermen entspannen.

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Wegbeschaffenheit

6 % Asphalt
52 % Schotterweg
42 % naturbelassen

Details der Tour

Empfohlene Jahreszeit
  • J
  • F
  • M
  • A
  • M
  • J
  • J
  • A
  • S
  • O
  • N
  • D
Dauer
3:15 h
Distanz
10,00 km
Aufstieg
511 m
Abstieg
510 m
Höchster Punkt
774 hm
Tiefster Punkt
447 hm
Kondition
Technik
Landschaft
Erlebnis

Entdeckungen entlang der Tour

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Fachwerkhäuser umgeben einen Marktplatz mit dem Schäferlauf-Denkmal. Im Vordergrund sind Tische und Sonnenschirme zu sehen., © Bad Urach Tourismus
Zwei Wanderer stehen auf einem Pfad und blicken auf eine Stadt im Tal, umgeben von grünen Hügeln und bewaldeten Bergen., © Bad Urach Tourismus

Mittlerer Hanner Felsen

Ihr StuttCard Vorteil

Eintritt frei

Architektur
Ausblick vom Nägelesfelsen auf eine Stadt mit Sportplatz, umgeben von grünen Hügeln und Wäldern unter klarem Himmel., © Bad Urach Tourismus
Zwei Informationstafeln und Holzbänke stehen im grünen Wald auf einem Naturlehrpfad. Die Umgebung ist dicht bewachsen und ruhig., © Bad Urach Tourismus

Wanderung

An einer Stele finden Sie das Gedicht von Johann R. Becher, © Bad Urach Tourismus

Wanderung

Der Nordic Walking Weg führt entlang des Gütersteiner Wasserfalls, © Bad Urach Tourismus

Power-Tour auf die Albhochfläche - Nr. 6

Ihr StuttCard Vorteil

Eintritt frei

Aktivtouren
Fachwerk-Rathaus von Bad Urach mit Uhr und Blumenkästen, unter blauem Himmel. Das Gebäude hat ein rotes Dach und eine Turmspitze., © Bad Urach Tourismus
Blick auf das Rathaus von Bad Urach, © Bad Urach Tourismus

Residenzrundweg durch das bürgerliche Urach der Neuzeit

Ihr StuttCard Vorteil

Eintritt frei

Stadtrundgang
Blick auf das Residenzschloss und die Entdeckerwelt, © Bad Urach Tourismus

Residenzrundweg durch den einst herrschaftlichen Bereich von Urach

Ihr StuttCard Vorteil

Eintritt frei

Stadtrundgang
Eingangshalle, © Jürgen Franke