Mystische Stimmung an den Weiherwiesen, © Tourismus Ostalb, Fotograf: Christian Frumolt

Weiherwiesen Weg

Wanderung - Wanderweg
Wegbeschreibung

Ein kleines Stück Skandinavien erwartet uns hier auf der Ostalb im Naturschutzgebiet bei den Weiherwiesen - offene Flächen mit Birken und Erlen, feuchte Wiesen und zwei kleine Seen und all das umgeben von dunklen Fichtenwäldern. Einer mächtigen, auf der Schwäbischen Alb seltenen Feuersteinlehmdecke, verdankt dieses Kleinod seine Entstehung. Am großen Parkplatz, kurz vor der schön gelegenen Ausflugsgaststätte Tauchenweiler, starten wir zu unserer Rundwanderung. Gleich nach Verlassen des Parkplatzes in südlicher Richtung biegen wir rechts ab und folgen dem Waldweg zuerst leicht bergan und dann abwärts Richtung Weiherwiesen.

An der zweiten Weggabelung nach links, an einem Wegweiser, biegen wir ab auf die freien Flächen in Richtung oberer Weiher. Eine Hinweistafel informiert uns über das Naturschutzgebiet. Wir betreten über einen Wiesenpfad diese zu allen Jahreszeiten besuchenswerte Landschaft und fühlen uns tatsächlich Richtung Norden versetzt. Auf dem Damm linker Hand südlich stand Jahrhunderte hindurch das Weiherhaus, das im Sommer und Herbst den Hirten, die hier das Vieh hüteten, als Unterkunft diente.

Nördlich in einem Acker lag einst ein römisches Kastell des Alblimes für ca. 150 Soldaten. Ehemalige Erzgruben, in denen Jahrhunderte hindurch nach Bohnerz geschürft wurde, befinden sich in westlicher und nördlicher Richtung. Weiter führt uns unsere Runde in südlicher Richtung durch einen Wald, in dem sich historische Hafnergruben (Tongruben für Töpfer) befinden. Abstecher zu den Tongruben: Wir entdecken sie, wenn wir dem ersten Waldweg kurz nach links folgen. Zurück an unserer Abzweigung nehmen wir den Weg links geradeaus hinaus auf freie Flächen und kommen an eine Wegkreuzung. Hier biegen wir scharf links in den Feldweg durch das Trockental ein, um bald darauf wieder links einem Wiesenweg zu folgen. Wir gehen nun durch das Ur- Wental, das ebenfalls unter Naturschutz steht. Erdfälle (Einbrüche an der Erdoberfläche) rechts des Weges weisen auf den karstigen Untergrund des ehemaligen oberen Wentalflusses hin. Nach einer Infotafel folgen wir links dem befestigten Weg einige Schritte bis zum "Wasserfall" rechts. Hier versickert der Bachlauf aus den Weiherwiesen in einer Ponordoline, einem Schluckloch, um dann wieder am Brenztopf in Königsbronn das Tageslicht zu erblicken. Weiter Richtung Norden gelangen wir kurz danach wieder zu den beiden Infotafeln, an denen wir zu den Weiherwiesen abgebogen sind. Hier nehmen wir den Waldweg scharf rechts bergan Richtung Ausflugsgaststätte Tauchenweiler. Nach einer gemütlichen Rast und Einkehr unter schattigen Kastanienbäumen kehren wir zurück zum Ausgangspunkt. (Text: Eugen Huber)

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Wegbeschaffenheit

19 % Asphalt
22 % Schotterweg
59 % naturbelassen

Details der Tour

Empfohlene Jahreszeit
  • J
  • F
  • M
  • A
  • M
  • J
  • J
  • A
  • S
  • O
  • N
  • D
Dauer
1:29 h
Distanz
5,87 km
Aufstieg
60 m
Abstieg
60 m
Höchster Punkt
691 hm
Tiefster Punkt
646 hm
Kondition
Technik
Landschaft
Erlebnis

Entdeckungen entlang der Tour

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Mystische Stimmung an den Weiherwiesen, © Tourismus Ostalb, Fotograf: Christian Frumolt

Wanderung

Mystische Stimmung an den Weiherwiesen, © Tourismus Ostalb, Fotograf: Christian Frumolt
Weiherwiesen Essingen, © Tourismus Ostalb, Fotograf: Christian Frumolt
Weiherwiesen Essingen, © Tourismus Ostalb, Fotograf: Christian Frumolt
Weiherwiesenufer
Pflanzen im Sonnenuntergang, © Daniel Bohn Remstal Tourismus
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von Remstal Tourismus e.V.