Durch die wildromantische Schelmenklinge und vorbei an der aus Sandstein gemeißelten Schillergrotte

Wanderung - Wanderweg
Aktuelle Meldung

Geteerte Wege, Schotterstraßen, überwiegend unbefestigte, teilweise steile Waldwege.

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Beschreibung

Vom Parkplatz (ca. 250 m oberhalb des Klosters neben der Straße nach Alfdorf - Welzheim) wandern wir zunächst links auf dem Gehweg neben der Straße im Zeichen des Limeswanderweges HW 6 Richtung Kloster. Beim Limesstein überqueren wir die Straße (die Klosterzufahrt bleibt links) und folgen den Markierungen des Wanderweges Baden-Württemberg HW 3 bzw. des Limeswanderweges HW 6. In Kürze erreichen wir die Zufahrtsstraße zum Schäfersfeld und schreiten ihr entlang links aufwärts (rechts die Tennisplätze). Gleich passieren wir das Schul- und Sportgelände Schäfersfeld sowie die Gaststätte „Echo“ und gehen geradeaus Richtung Hollenhof. Links im kleinen Wäldchen die Reste des ehemaligen römischen Wachtpostens Nr. 12/13. Vermutlich stand hier nicht bloß ein gewöhnlicher Römerturm, sondern ein großes Steinhaus, wahrscheinlich eine römische Feldwache. Dann folgen wir rechts dem „Hollenhofweg“ mit den beiden Markierungen für HW 3 und HW 6.

Eindrucksvoll der Blick links zum dunkel ansteigenden Schurwald sowie hinab ins Remstal und zum Hohberg in westlicher Richtung. Im Wald verlässt uns dann bald der Limeswanderweg links Richtung Pfahlbronn-Welzheim. Wir aber wandern auf dem HW 3 geradeaus weiter Richtung Schelmenklinge. Durch den prächtigen Wald gelangen wir hinab in die von Lorch herankommende Götzentalstraße und folgen ihr nach rechts. Dort, wo die Talwiesen vom Wald verdrängt werden, öffnet sich rechts der Eingang zur Schelmenklinge (Landschaftsschutzgebiet, Markierung Rotstrich). Die Schelmenklinge ist eine urwüchsige, schmale Waldschlucht, in der es vielfach rinnt und plätschert. An vielen Stellen, vor allem im hinteren Bereich, tritt der in der engen Schlucht abgelagerte Stubensandstein deutlich zutage. Reichlich Immergrün und Moos bekleiden die Schluchtwände. Die zur Sommerzeit vom Schwäbischen Albverein Lorch aufgebauten und betreuen Wasserspiele verleihen der Klinge eine zusätzliche Anziehungskraft. Während der kalten Jahreszeit haben die Geräte allerdings Winterruhe.

Immer wilder wird die Szenerie, je tiefer wir in die Schlucht eindringen. Links stäubt über mächtige, zerfurchte und abgeschliffene Sandsteinfelsen ein schmaler Wasserfall herab. Während winterlicher Frostperioden ist die Schelmenklinge oftmals vom Eis verzaubert (Vorsicht bei Begehung). Kaum hörbar murmelt dann das erfrorene Bächlein unter einem dicken Eisbelag, während der kleine Wasserfall die hohe Felswand in einen kleinen, silbern im müden Sonnenlicht schimmernden Gletscher verwandelt hat. Da ein starker Erdrutsch in jüngster Vergangenheit den früheren Weg vom Schluchtgrund zur Höhe verworfen hat, steigen wir heute über eine Treppe und danach über Stufen zur Höhe empor. Von dort zeigt sich nochmals ein interessanter Blick in die tiefe Felsschlucht.

Dann verlassen wir den Wald und erreichen die Straße, welche wir überqueren. Wir folgen weiter der Markierung Rotstrich und wandern links auf dem Asphaltweg in den aussichtsschön gelegenen Lorcher Stadtteil Bruck (465 m). Sehr reizvoll der Blick rechts ins waldüberworfene Mühlbachtal und hinüber nach Alfdorf. Interessant auch der Blick nach Lorch, ins Remstal, zum Schurwald und hinüber zum aufragenden Albpanorama mit seinen bekannten Berggestalten. Hinter Bruck, beim Wanderparkplatz zur Linken, bekommen wir einen prächtigen Blick ins Götzental und auf dunkle, schweigende Wälder, zum Klotzenhof und zum sich emporwölbenden Hohberg. Südlich und südöstlich – noch breiter gelagert als zuvor – der Nordalbtrauf bis zum Braunenberg mit dem dortigen Fernsehturm. Nach dem Wanderparkplatz weist uns die Markierung Rotstrich rechts auf den Fahrweg in
Richtung Schillergrotte-Alfdorf.

Wir wandern über den sanften Knollenmergelhang abwärts zum Wald und erreichen in Kürze in einem zerklüfteten Bergwinkel die vom Wasser aus dem Sandstein
herausgemeißelte Schillergrotte. Bei der Wegegabel, wo ein mit Blaupunkt markierter Weg nach Alfdorf zieht, wandern wir rechts mit Rotstrich abwärts Richtung Hohler Stein - Brucker Tal. Wir gelangen hinab ins stille, abgeschiedene Mühlbachtal, wo die Einsamkeit fast körperlich spürbar wird. Auf einem breiten Fahrweg gehen wir kurz nach links und gleich im Rechtsbogen talabwärts. Wir passieren den Moltenwaldbrunnen und bald verlässt uns der Wanderweg Baden-Württemberg im Linksbogen Richtung Hohler Stein. Wir aber folgen hier dem Talweg geradeaus (Rundweg Nr. 6) entlang des Mühlbachs.

Wir erreichen die Handvoll Häuser der Brucker Sägmühle im idyllischen Tal. Hier gehen wir zunächst auf dem Fahrsträßchen rechts mit der Markierung Blaupunkt weiter. Gleich nach der Bachbrücke zieht der Blaupunkt rechts aufwärts nach Bruck. Wir aber gehen auf dem Sträßchen noch weiterhin geradeaus (unmarkiert) durch das Tal des Schweizerbachs. Das prächtige Tal mit seinen erlengesäumten Bachschleifen präsentiert sich in wunderschönen Bildern. Bald verlassen wir das Tal und biegen rechts ein auf den „Hermann-Löns-Weg“, wobei uns nun der Limeswanderweg von Kleindeinbach herkommend begleitet. Vielfach gewunden zieht der Weg durch prächtige Wälder dahin und erreicht schließlich die Höhe beim Wanderparkplatz an der Klosterhalde neben der Straße nach Bruck - Alfdorf, wo die abwechslungsreiche Tour endet.

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Wegbeschreibung

Parkplatz Klosterhalde - Schäfersfeld - Götzental - Schelmenklinge - Bruck - Schillergrotte - Brucker Sägmühle - Hermann-Löns-Weg - Parkplatz Klosterhalde

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Autorentip

Vor oder nach der Wanderung lohnt sich ein Abstecher ins Kloster Lorch oder ein Besuch der Stauferfalknerei.

 

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Wegbeschaffenheit

100 % Unbekannt

Details der Tour

Empfohlene Jahreszeit
  • J
  • F
  • M
  • A
  • M
  • J
  • J
  • A
  • S
  • O
  • N
  • D
Dauer
3:30 h
Distanz
9,11 km
Aufstieg
260 m
Abstieg
260 m
Höchster Punkt
460 hm
Tiefster Punkt
304 hm
Kondition
Technik
Landschaft
Erlebnis

Entdeckungen entlang der Tour

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Waldweg durch dichten Wald mit hohen Mammutbäumen und grünem Laub., © Remstal Tourismus e.V.

Wanderung

Durch das Schweizerbachtal zu herrlichen Ausblicken und den Mammutbäumen

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Eintritt frei

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Das Bild zeigt das Kloster Lorch mit einem markanten Turm, umgeben von Bäumen und einer Wiese unter blauem Himmel., © Remstal Tourismus e.V.

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Durch die wildromantische Schelmenklinge und vorbei an der aus Sandstein gemeißelten Schillergrotte

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Panoramablick auf Lorch mit zahlreichen Häusern und einer zentralen Kirche. Die Dächer sind überwiegend rot, umgeben von Bäumen und Hügeln im Hintergrund., © Remstal Tourismus e.V.

Wanderung

Entlang des Limes durch die urwüchsige Natur des Schwäbisch Fränkischen Waldes

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Eintritt frei

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Das Bild zeigt das Kloster Lorch mit einem markanten Turm, umgeben von Bäumen und einer Wiese unter blauem Himmel., © Remstal Tourismus e.V.

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Entlang historischer Schauplätze über den Limeswanderweg ins idyllisch gelegene Rotenbachtal

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Eintritt frei

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Luftaufnahme des Klosters Lorch, umgeben von Bäumen und einer kleinen Stadt im Hintergrund. Historische Gebäude und eine Kirche sind sichtbar., © Remstal Tourismus e.V.

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Ein See mit ruhigem Wasser, umgeben von grünen Hügeln und Bäumen. Menschen entspannen am Ufer., © Remstal Tourismus e.V.

Wanderung

In geruhsamer Stille auf die Höhe des Schurwaldes mit Ausblicken ins Remstal und zum Schwäbischen Wald

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Eintritt frei

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Das Kloster Lorch mit seinem markanten Turm, umgeben von grünen Bäumen, unter einem strahlend blauen Himmel., © Stuttgart-Marketing GmbH, Sarah Schmid
Das Kloster Lorch in einer sonnigen Landschaft mit grünen Bäumen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund., © SMG, Sarah Schmid
Wäscherschloss, © Staatliche Schlösser und Gärten Baden Württemberg Achim Mende

Wanderung

Mit herrlichen Ausblicken durch das idyllisch verschlafene Beutental zum Wäscherschloss

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Eintritt frei

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Ein Waldweg führt durch einen lichten Wald. Am Wegesrand liegen gefällte Baumstämme, umgeben von Herbstlaub und Gras., © Remstal Tourismus e.V.

Wanderung

Stauferfalknerei: Sibirischer Uhu Ony mit Falkner Erik, © Stuttgart-Marketing GmbH
von Remstal Tourismus e.V.