Entlang des Limes durch die urwüchsige Natur des Schwäbisch Fränkischen Waldes

Wanderung - Wanderweg
Aktuelle Meldung

Geteerte Wege, Schotterstraßen und unbefestigte Waldwege.

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Beschreibung

Aus dem Bahnhof der Stadt Lorch (288 m) tretend, wandern wir rechts an der großen Albvereins-Wandertafel vorbei und gleich in Höhe des Hotels „Bahnhof“ rechts unmarkiert den „Privatweg“ entlang. Bei der katholischen Kirche gehen wir rechts durch die Unterführung. Danach schreiten wir links durch die Ofengasse in die Götzentalstraße und folgen dieser rechts Richtung Schelmenklinge. Nach dem Ende der Stadt kommen wir an der ehemaligen Götzenmühle vorbei und erreichen beim Limesstein den mit Rotstrich und stilisiertem schwarzen Römerturm markierten Limeswanderweg HW 6, der rechts vom Kloster herüberkommt. Anschließend gehen wir links über den Damm zwischen den beiden Teichen dahin und gelangen in den Pfahlbronner Wald. Bei der Wegegabel wandern wir dem Rotstrich nach, kurz links und dann rechts auf dem Limesweg bergan.

Wir wandern nun direkt auf dem noch deutlich erkennbaren Wall des Obergermanischen Limes dahin, während der teilweise noch eindrucksvoll erkennbare Graben rechts des prächtigen Weges durch den Wald verläuft. Etwa um 200 n. Chr. bestand – von Feindseite aus gesehen – folgende römische Grenzbefestigung: Palisade aus einer Reihe 2 bis 3 Meter hoher Baumstämme, dann der bis zu 9 Metern breite und 2 bis 2,5 Meter tiefe Graben. Anschließend befanden sich der 2 bis 3 Meter hohe Wall und die Wachtürme, letztere oft auf beherrschender Anhöhe (wegen des Überblicks). Entlang der vom Feind abgewandten Turmseite verlief noch ein Postenweg.

Im Verlauf der Wanderung durch den herrlich einsamen Pfahlbronner Wald stellen wir fest, dass der Graben teilweise fast ausgeflacht und verwachsen ist, während der Wall doch über weite Strecken noch deutlich erkennbar bleibt. Bald erreichen wir die erste Anhöhe mit der Ruine des Limesturms Nr. 12/11. Da alle vier römischen Befunde, welche wir während dieser Wanderung besuchen, mit ausreichend Informationstafeln versehen sind, ist es nicht notwendig, auch noch im Rahmen dieses Tourenvorschlages näheres darauf einzugehen.
Vom Turm Nr. 12/11 führt der Limesweg, der übrigens hervorragend und sehr übersichtlich markiert ist, weiter durch den duftigen Forst. Gleich erreichen wir den Waldsport-Pfad und sehen rechts des Weges einen verwitterten Grenzstein mit der Darstellung des Abtsstabes des Klosters Lorch und der Jahreszahl 1767. Bald biegt der Sportpfad westlich ab und wir überqueren einen Fahrweg. Weiter folgen wir dem Limes durch die Keuperlandschaft (Sandstein, Tone, Mergel) des Schwäbischen Waldes, dessen charakteristischer Baum die Tanne (Weißtanne) ist.

Erneut überqueren wir zweimal einen Fahrweg und steigen danach hinauf zum Limesturm Nr. 12/9. Dieser Turm heißt im Volksmund „Bemberlesstein“. Von hier steigen wir abwärts, überschreiten einen Fahrweg, um dann erneut bergan zu gehen. Gleich kommen wir zu der Stelle, wo sich im Stubensandstein mehrere bis zu 10 cm tiefe künstliche Rinnen befinden. Es ist wahrscheinlich, dass hier Reste einer parallel zum Limes verlaufenden Straße vorliegen. Der letzte Turm, den wir während dieser Wanderung berühren, ist jener Nr. 12/8 im Wald
„Kreuzbühl“. Nach dem Turm erreichen wir einen Fahrweg, dem wir links aufwärts folgen.

Nach Verlassen des Waldes wandern wir eben hinüber nach Brech. Prachtvoll ist hier der Rückblick übers Remstal und die Schurwaldhöhen hinweg zur Albkette, welche eindrucksvoll an den Himmel gepinselt ist. In Brech gehen wir durch die Riedstraße und später durch die Pfahlstraße hinüber nach Pfahlbronn (498 m), dessen Namen an den Limes erinnert (Pfahl = Palisade). Beim Gasthaus „Hirsch“ erreichen wir die Lorcher Straße und gehen ihr entlang nach links und folgen auch noch kurz der Welzheimer Straße. Nach wenigen Metern, beim Haus Nr. 1, biegen wir im Zeichen des Limesweges links ein in die Brunnenstraße. Bald geht’s links in die Friedhofstraße. Bei der Linksabzweigung zum Friedhof erreichen wir das Ortsende von Pfahlbronn. Hier verlässt uns der Limeswanderweg rechts Richtung Haghof-Welzheim. Wir aber wandern auf dem Asphalt-Sträßchen geradeaus unmarkiert in südlicher Richtung über den aussichtsschönen Höhenrücken dahin.

Bei der späteren Wegverzweigung nehmen wir das linke Sträßchen. An der folgenden Wegeteilung wandern wir weiter Richtung Strauben. Bei einer nochmaligen Wegegabel nehmen wir dann das linke Sträßchen (praktisch geradeaus). Danach senkt sich unser Fahrsträßchen über eine Hangstufe abwärts und zieht später steil den Wald hinab. Nach Waldaustritt erreichen wir beim Wasserbehälter eine erneute Wegeteilung: rechts gelangt man auf Fahrsträßchen nach einem weiteren Waldstück in den Lorcher Ortsteil Strauben und dann der Straße entlang mit Blick zum beherrschenden Hohberg und nach Weitmars (s. Nr. 8), zum Schurwald und ins waldverschlungene Tal des Walkersbachs hinab in den kleinen Ort Walkersbachertal. Bei der Ruhebank am vorstehend genannten Wasserbehälter kann man aber auch links dem „Dinkelholzweg“ folgen.

Sofort nach Wiedereintritt in den Wald (Abteilung „Unger“) wandert man dann rechts auf dem „Haselbachweg“ durch das romantische, abgeschiedene Haselbachtal abwärts (Strauben bleibt dabei rechts auf der Höhe) und gelangt ebenfalls in den Ort Walkersbachertal inmitten einer außerordentlich anmutigen und reizvollen Landschaft. Beide Wegstrecken sind ab dem Wasserbehälter etwa gleich lang. Im Walkersbacher Tal wandern wir dann links neben der Straße her das Tal hinab, passieren bald den Edenhof und erreichen in Kürze mit Blick zum Schurwald die alte B 29. Rechts, den Hang hinaufsteigend, der Lorcher Stadtteil Weitmars, westlich der beherrschende Elisabethenberg. Von Weitmars kommt nun der mit Rotstrich markierte Wanderweg HW 10 (Stromberg – Schwäbischer Wald-Weg) heran und begleitet uns links den Gehweg neben der alten B 29 entlang Richtung Lorch.

In Lorch folgen wir der Straße Richtung Göppingen (B 297) und schreiten gleich rechts durch die Straßenunterführung. Nach der Bushaltestelle folgen wir dem HW 10 links in die Gaisgasse. Später durchschreiten wir die Kirchstraße und passieren die evangelische Stadtkirche. Wir schlendern durch die Stadt mit ihren prächtigen Fachwerkhäusern, passieren den Brunnen, das Rathaus und das Mörikehaus und nehmen den Weg über die Hauptstraße und die Gmünder Straße. Vor dem Bahnhofshotel biegen wir links in die Poststraße und nehmen den Weg zurück zum Bahnhof, wo die Tour endet. Der Lorcher Bahnhof ist übrigens auch der Endpunkt des von Pforzheim herankommenden Stromberg –Schwäbischer Wald-Wegs (110 km).

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Wegbeschreibung

Bahnhof Lorch - Götzental - Limes im Pfahlbronner Wald - Pfahlbronn - Walkersbachertal - Bahnhof Lorch

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Wegbeschaffenheit

100 % Unbekannt

Details der Tour

Empfohlene Jahreszeit
  • J
  • F
  • M
  • A
  • M
  • J
  • J
  • A
  • S
  • O
  • N
  • D
Dauer
4:30 h
Distanz
14,15 km
Aufstieg
247 m
Abstieg
247 m
Höchster Punkt
503 hm
Tiefster Punkt
282 hm
Kondition
Technik
Landschaft
Erlebnis

Entdeckungen entlang der Tour

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Alpaka Wanderung auf der Alpakawiese

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Eintritt frei

Ausflugsziele
Alfdorf-Brend

Campingplatz Brend

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Eintritt frei

Campingplätze
Anzahl Wohnmobilstellplätze: 50
Stromanschluss vorhanden
Ver- und Entsorgungsstation vorhanden
Waldweg durch dichten Wald mit hohen Mammutbäumen und grünem Laub., © Remstal Tourismus e.V.

Wanderung

Durch das Schweizerbachtal zu herrlichen Ausblicken und den Mammutbäumen

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Eintritt frei

Wandern
Das Bild zeigt das Kloster Lorch mit einem markanten Turm, umgeben von Bäumen und einer Wiese unter blauem Himmel., © Remstal Tourismus e.V.

Wanderung

Durch die wildromantische Schelmenklinge und vorbei an der aus Sandstein gemeißelten Schillergrotte

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Eintritt frei

Wandern
Grüne Wiesen und Bäume erstrecken sich über sanfte Hügel. Im Hintergrund sind bewaldete Hügel und ein blauer Himmel mit Wolken zu sehen., © Remstal Tourismus e.V.

Wanderung

Durch Klingen und Schluchten auf den Hoh- und Elisabethenberg

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Eintritt frei

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Eisenbachsee Alfdorf

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Eintritt frei

Bäder / Wellness
Panoramablick auf Lorch mit zahlreichen Häusern und einer zentralen Kirche. Die Dächer sind überwiegend rot, umgeben von Bäumen und Hügeln im Hintergrund., © Remstal Tourismus e.V.

Wanderung

Entlang des Limes durch die urwüchsige Natur des Schwäbisch Fränkischen Waldes

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Das Bild zeigt das Kloster Lorch mit einem markanten Turm, umgeben von Bäumen und einer Wiese unter blauem Himmel., © Remstal Tourismus e.V.

Wanderung

Entlang historischer Schauplätze über den Limeswanderweg ins idyllisch gelegene Rotenbachtal

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Wandern
Luftaufnahme des Klosters Lorch, umgeben von Bäumen und einer kleinen Stadt im Hintergrund. Historische Gebäude und eine Kirche sind sichtbar., © Remstal Tourismus e.V.

Wanderung

Ein See mit ruhigem Wasser, umgeben von grünen Hügeln und Bäumen. Menschen entspannen am Ufer., © Remstal Tourismus e.V.

Wanderung

In geruhsamer Stille auf die Höhe des Schurwaldes mit Ausblicken ins Remstal und zum Schwäbischen Wald

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Eintritt frei

Wandern
Das Kloster Lorch mit seinem markanten Turm, umgeben von grünen Bäumen, unter einem strahlend blauen Himmel., © Stuttgart-Marketing GmbH, Sarah Schmid
Das Kloster Lorch in einer sonnigen Landschaft mit grünen Bäumen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund., © SMG, Sarah Schmid
Wäscherschloss, © Staatliche Schlösser und Gärten Baden Württemberg Achim Mende

Wanderung

Mit herrlichen Ausblicken durch das idyllisch verschlafene Beutental zum Wäscherschloss

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Eintritt frei

Wandern
Ein Waldweg führt durch einen lichten Wald. Am Wegesrand liegen gefällte Baumstämme, umgeben von Herbstlaub und Gras., © Remstal Tourismus e.V.

Wanderung

Stauferfalknerei: Sibirischer Uhu Ony mit Falkner Erik, © Stuttgart-Marketing GmbH
von Remstal Tourismus e.V.