Etappe 5 - Kirchberg an der Jagst, © Arbeitsgemeinschaft Kocher-Jagst-Radweg

JuheTour: Von Jugendherberge zu Jugendherberge

Radtouren - Radtour
Aktuelle Meldung

Rücksicht und Respekt – für ein gutes Miteinander auf allen Radwegen.

 

Hinweis für Radfahrende: Aufgrund von Baumaßnahmen ist ein Teilabschnitt der K2512 bei Schainbach (Wallhausen) im Zeitraum vom 18.05.2026 bis 31.07.2026 gesperrt. Eine Umleitung ist ausgeschildert. (Stand: 09.03.2026)

 

Schwäbisch Hall - Steinbach (Kocher)

Die JuheTour, ist vom 18.07.26 - 30.07.26, aufgrund des Jakobimarktes in Schwäbisch Hall gesperrt. Eine Umleitung in beide Richtungen ist vor Ort ausgeschildert.

 

Schwäbisch Hall - Steinbach (Kocher)

Die JuheTour, ist vom 28.08.26 - 30.08.26, aufgrund des Sommernachtsfestes in Schwäbisch Hall gesperrt. Eine Umleitung in beide Richtungen ist vor Ort ausgeschildert.

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Wegbeschreibung

Die JuheTour beginnt in Schwäbisch Hall, bei der Jugendherberge und verläuft durch die Altstadt, folgt dem Fluss ein Stück durch den Stadtpark aufwärts. Im Stadtteil Steinbach wird das Tal steil aufwärts verlassen: erst zur Kleincomburg, dann nach Michelbach an der Bilz am Fuß der Limpurger Berge. Auf diesen bewaldeten Höhenzug hinauf wird es wieder steil, doch dann oben auf der „Kohlenstraße“ zieht sich die Route nur noch gewellt hin. Vorbei an manchem großen Windrad, einmal kurz ins Klingenbachtal, dann deutlich abwärts über Geifertshofen ist Bühlerzell schnell erreicht. Und damit eines der ursprünglichsten Täler im weiten Umkreis: das der Bühler. Wir folgen dem Flüsschen aufwärts, biegen erneut ab und erklimmen über Schönbronn die teils offene, teils weithin bewaldete Landschaft der Ellwanger Berge.

Noch ein idyllisches Tal, der Oberlauf der Blinden Rot, lässt sich kurz verfolgen, ehe mit einem nicht allzu steilen Anstieg bald Hohenberg in Sicht kommt. Ein Abstecher zur Kirche auf dem Berg lohnt, für alle, die gute Aussicht und farbenfrohe, moderne Kirchenfenster mögen. Sieger Köder hat sie erschaffen, der lange Jahre als Pfarrer und Kunsterzieher wirkte.

Es folgen manche Bademöglichkeiten: Orrotsee zuerst, die Jagst bei Schweighausen eignet sich eher nicht dazu, danach folgt die Tour bis Rechenberg und ein Stück weiter dem Rotbach, in dem sich zumindest heiße Füße kühlen lassen. Etwas weiter aufwärts wird das Gebiet der Wäldergemeinde Fichtenau erreicht: Matzenbach, Wildenstein (häufig Kunst-Ausstellungen im Rathaus) und sommerlich einladend der See von Lautenbach.

Wenig später führt die Strecke für ein kurzes Stück durch den Freistaat Bayern, genauer gesagt durch Mittelfranken. Viele Fischweiher wurden dort angelegt, aber auch in der angrenzenden Wäldergemeinde Kreßberg. So bei Marktlustenau und bei Mariäkappel auf dem nördlichen Ende des Höhenzugs der Crailsheimer Hart, was für die Route eine weitere, aber nur kurze Steigung bedeutet.

Wenn du hier die Abkürzung wählst, erreichst du mit einer idyllischen Passage durch Felder, Wiesen und Wald bald Crailsheim, die prosperierende „Stadt der Türme“ an der Jagst, zugleich wichtiger Bahnknoten. Weiter in Richtung Westen bis Eckartshausen (Bahnhalt) fährst du es erst entlang der Straße, doch bald immer ruhiger auf Nebenwegen, bis du den Anschluss an die große, komplette Tour erreichst.

Die folgenden Kilometer kosten Teile der Hohenloher Ebene aus: nicht ganz flach, nur mäßig gewellt, viele Felder, Wiesen, wenig Wald, dafür oft ein weiter Blick. Wallhausen – mit seinem Naturbad, Rot am See – im Oktober „brummt’s“ in Musdorf auf der Muswies, dann Wiesenbach und Gammesfeld sind die weiteren Stationen. Erneut ein paar Kilometer in Franken bringen dich Rothenburg ob der Tauber sehr nahe, doch das „ob der“ ist ernst zu nehmen: am Vorbach bergab, ein Stück im tief eingeschnittenen, gewundenen Taubertal, und dann steil aufwärts in die stark gefragte, viel besuchte Stadt (Juhe), Inbegriff für das Romantische Franken.

Zurück von dem Abstecher geht es erst über die offene Hohenloher Ebene, dann durch den Schorrenwald nach Schrozberg mit seinem Schloss, Sitz der Stadtverwaltung. Die folgende Strecke erreicht schnell Blaufelden und bald wieder Rot am See, zweigt danach aber vom Hinweg ab. In Gaggstatt steht eine Kirche im seltenen Jugendstil, und mit kräftiger Abfahrt (Jugendherberge) ins Jagsttal und ähnlichem Anstieg kommen Sie nach Kirchberg, dessen Schloss vor der Altstadt auf einem Bergsporn thront.

Weiter wellig, erst bis Ilshofen mit seinem kleinen historischen Kern, danach länger entlang der Murrbahn und jetzt lässt uns das Bühlertal spüren, dass es tiefer geworden ist: Vellberg hoch darüber wird gerne „kleines Rothenburg“ genannt – urteilen Sie selbst. Über Sulzdorf leitet die Route in die östlichen, noch wachsenden Stadtteile von Schwäbisch Hall zurück zum Ausgangspunkt.

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Wegbeschaffenheit

73 % Asphalt
23 % Schotterweg
4 % naturbelassen

Details der Tour

Empfohlene Jahreszeit
  • J
  • F
  • M
  • A
  • M
  • J
  • J
  • A
  • S
  • O
  • N
  • D
Dauer
15:25 h
Distanz
205,00 km
Aufstieg
1571 m
Abstieg
1528 m
Höchster Punkt
530 hm
Tiefster Punkt
272 hm
Kondition
Technik
Landschaft
Erlebnis

Entdeckungen entlang der Tour

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Wegweiser auf einem Platz mit Entfernungen zu Städten und Orten auf dem 49. Breitengrad, wie Paris und Vancouver. Im Hintergrund ein modernes, weißes Gebäude, © Petra Natzkowski

49. Breitengrad

Ihr StuttCard Vorteil

Eintritt frei

Natur-Besonderheiten
Ackeranlagen Schwäbisch Hall, © Michael Kühneisen
Schwäbisch Hall

Ackeranlagen Schwäbisch Hall

Ihr StuttCard Vorteil

Eintritt frei

Gärten & Parks
zwei Fachwerkhäuser - das Linke mit dunklem Fachwerk und weißen Gefachen mit grünen Fensterläden, das Rechte in gelb mit rötlichen Holzbalken, © Petra Natzkowski
Altes Rathaus, © Stadt Gaildorf
altes Schloss - rechts das Torhaus mit Sockelgeschoss aus hellem Sandstein und aufgesetztem roten Fachwerk mit weißen Gefachen, flankiert von zwei Rundtürmen. In der Bildmitte der Westflügel mit zwei aneinandergebauten, weiß verputzten Gebäudeteilen mit roten Fensterläden, überragt vom Dach und rotbraun gestrichener Giebelseite des Nordflügels. Alle Gebäudeteile eingedekct mit roten Ziegeln. Links das Fachwerkgebäude der ehemaligen Bentheimschen Forstverwaltung mit hellem Sandsteinsockel und grünen Fensterläden., © Stadt Gaildorf
Zweigeteiltes Fachwerkhaus - linke Haushälfte mit rotem Fachwerk und hellesn Gefachen, rechte Haushälfte mit hellgrauem Fachwerk. Das Gebäude hat ein rotes Ziegeldach und ist von Bäumen umgeben., © Petra Natzkowski
Die Bartholomäuskirche in Großaltdorf zeigt sich mit ihrem markanten roten Ziegeldach und einem hölzernen Dachreiter unter klarem, blauem Himmel., © Petra Natzkowski
Zwei Personen spazieren auf einem von Bäumen gesäumten Waldweg. Sonnenlicht fällt durch das dichte Blätterdach.

Radtour

Blick über den Haspelsee - mit baumbestandener Insel und mit Büschen bewachsenem Seeufer, © Petra Natzkowski

Radtour

Historische Stadtmauer mit kleinem Torbogen und leicht nach links versetztem "Fenster", rechts an die Mauer anschließend ein Fachwerkhaus mit roten Holzbalken. Im Vordergrund eine Wiese mit Sträuchern., © Petra Natzkowski

Brandenburger Törle

Ihr StuttCard Vorteil

Eintritt frei

Sehenswürdigkeit
Schwäbisch Hall

Brauerei-Ausschank zum Löwen Schwäbisch Hall

Ihr StuttCard Vorteil

Eintritt frei

Restaurants

Am Schloss Gaildorf, © Arbeitsgemeinschaft Kocher-Jagst-Radweg

Radtour

Etappe 5 - Kirchberg an der Jagst, © Arbeitsgemeinschaft Kocher-Jagst-Radweg
Holzbrücke in Schwäbisch Hall, © Hohenlohe Schwäbisch Hall
Kloster Großcomburg in Schwäbisch Hall, © Hohenlohe Schwäbisch Hall
Silhouette Vellberg, © Hohenlohe + Schwäbisch Hall Tourismus e. V.
Schloss Schrozberg: Innenhof, © Hohenlohe Schwäbisch Hall
JuheTour, © Hohenlohe Schwäbisch Hall
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von Hohenlohe + Schwäbisch Hall Tourismus e. V.